Bärenband(e)


Hier findest du eine Auswahl der beliebtesten Liedtexte des Kinder-Musikprojekts Bärenband(e)


Wo ist denn der kleine Bär ?
1. Wo ist denn der kleine Bär, suchen wir den kleinen Bär.
Schläft er noch der kleine Bär. Rufen wir den kleinen Bär.
:\ Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär, Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär \:
2. Sitzt er auf dem Klo der Bär. Kratzt er sich am Po, der Bär.
:\ Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär, Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär \:
3. Läuft er rum im Wald, der Bär. Klettert auf ´nen Baum, der Bär.
:\ Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär, Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär \:
4. Sitzt er unterm Tisch, der Bär. Ißt er seinen Fisch, der Bär.
:\ Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär, Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär \:
5. Trinkt er seine Milch, der Bär. Ist er nicht ein Knilch, der Bär.
:\ Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär, Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär \:
6. Da ist er ja, der kleine Bär. Siehst du ihn, den kleinen Bär.
Hurra, er ist da, der kleine Bär. Da ist er ja der kleine Bär.
:\ Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär, Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär \:
7. Küßt er eine Maus, der Bär, ist das Liedchen aus. Oh Bär.
:\ Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär, Bär-Be-Bär Bär Bär Bär Bär \:



 Sabine
Sabine ist 15 Jahre alt.
Die Schule lässt sie meistens kalt.
Montags kommt sie oft zu spät,
weil sie Sonntags in die Disco geht.
Oh, oh, Sabine !

Der Lehrer lässt sie dann in Ruh´,
denn ihr fallen bald die Augen zu.
Ab 10 Uhr ist sie wieder fit
und macht beim Unt´richt richtig mit.
Oh, oh, Sabine !

Donnerstags kommt der Lehrer zu spät,
weil er mittwochs kegeln geht.
Seine Augen sind noch ganz schön dick.
Sabine kriegt sowas voll mit.
Oh, oh, Sabine !

Sabine lässt ihn dann in Ruh´,
denn ihm fallen bald die Augen zu.
Ab 10 Uhr ist er wieder fit
Kann unterrichten, was für´n Glück.
Oh, Oh ! Herr Lehrer !
Oh, Oh ! Herr Lehrer !
Oh, Oh ! Herr Lehrer !
Oh, Oh ! Herr Lehrer ! 

Brauner Bär und weiße Taube
Brauner Bär und weiße Taube, gehen montags ins Eiscafé.
Brauner Bär bestellt Vanille, weiße Taube schwarzen Tee.
Brauner Bär und weiße Taube, sitzen da, bei Tee und Eis,
Braunem Bär und weißer Taube wird es in der Sonne heiß.

Brauner Bär, der will bezahlen, weiße Taube schaut ihn an,
Brauner Bär wird ganz verlegen, weil er kein Geld finden kann.
Brauner Bär und weiße Taube, sitzen da, ganz still und stumm,
brauner Bär und weiße Taube, schauen sich verlegen um.

Brauner Bär macht einen Vorschlag, weiße Taube hört ihm zu,
Brauner Bär will ganz laut brüllen, dann lässt sie der Eismann in Ruh´.
Brauner Bär brüllt ganz entsetzlich, weiße Taube pfeift dazu,
brauner Bär brüllt ganz entsetzlich, da läßt sie der Eismann in Ruh´.

Anne Wurm
Die Anne fand ´mal einen kleinen Wurm.
Sie fand den Wurm am großen Wasserturm.
Das Würmchen hat die Anne auch sehr lieb.
Drum dieses Würmchen bei der Anne blieb.
Wer läuft jetzt rum, trotz Wind und Sturm,
Das sind die Anne und der Wurm.

Das Würmchen hat auch großen Appetit.
Es ißt beim Frühstück immer kräftig mit.
Beim Mittagessen ist es auch dabei
und ißt vom Mathis ganz viel Körnerbrei.
Wer liegt dann rum, trotz Wind und Sturm:
Das sind der Mathis und der Wurm.

Am Abend ist das Würmchen dann sehr müd´.
Es nimmt die Anne und den Mathis mit ins Bett.
Die Tür vom Schlafzimmer, die wird dann zugemacht.
Es herrscht dann Ruh´bis morgens früh um acht.
Wer schläft dann durch, trotz Wind und Sturm:
Das sind die Anne, der Mathis und der Wurm.

Jetzt kommt die Bärenband(e)
Vorspiel
Hört mal her, ich will Euch Was erzählen!
Hört mal her, kommt alle zu mir!
Hört mal her, hier könnt ihr was erleben!
Hört mal her ich sage was zu dir!
Hier geht gleich die Post ab. Du kamst es schon hören!
Hier geht gleich die Post. Du kannst es schon hören, sehen, hören, hööören !
Hier geht die Post ab. Hier trommeln, tanzen, spielen, singen und
Hüpfen die Bären!
Jaa!!!
:/ Jetzt kommt, ja, ja, ja, jetzt kommt die Bären,
   Jetzt kommt, ja, ja, ja, jetzt kommt  die Bärenbande!  /: SOLO
Und von vorne
Hört mal her, greift Euch jetzt an der Hand an!
Hört mal her, macht alle jetzt mit!
Gut gemacht, Euch wird hier niemand stören!
Schaut mal hin, die tanzen schön zu dritt!
Jaa!!!
:/ Jetzt kommt, ja, ja, ja, jetzt kommt die Bären,
    Jetzt kommt, ja, ja, ja, jetzt kommt  die Bärenbande!  /: SOLO

Bankkrise
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7:
Wo ist denn mein Geld geblieben.
Ist nicht hier und ist nicht da.
Ist wohl in Amerika.

Benjamin Blümchen
Mein Taxi ist für alle da, die´s heute eillig haben
und wenn es einmal nötig ist, dann fahr ich auch ´nen Raben.
Mein Taxi,das ist superschnell, es ist ein Sofa-Renn-Modell.
Tö-röööö!
Als Taxifahrer kenn´ wir ihn in uns´rer schönen Stadt,
weil keiner so ein Sofa mit ´nem Rasenmäher hat.
Einmal links, einmal rechts und dann wieder geradeaus.
Ja so braust er durch die Straßen ,denn er kennt sich prima aus.
Tö-röööö!
Mein Taxi ist für alle da, für Menschen und für Affen
und wenn es einmal nötig ist, dann fahr´ ich auch Giraffen.
Und für manches große Tier transportier ich auch Papier.
Tö-röööö!

Der Hahn, er lebt
1. Der Hahn er lebt, er lebt, er lebt.
:\ Er kräht wunderschön, kikriki, kikriki \:
:\ kiki, kiki, kiki, kikrikikiki \:
2. The rooster lives, he lives, he lives.
:\ he crows wonderful, wonderful, wonderful \:
:\ Kaka doodle do, doodle do, doodle do \:
3. Le cog, il vit, il vit, il vit
:\ Il chante merveilleux, merveilleux, merveilleux \:
:\ coquo, coquo, coquo, coquo, di coquo, \:
4. Il gallo e vivo vivo vivo.
:\ Lui gridere si bello, si bello, si bello \:
:\ coquo, coquo, coquo, coquo, di coquo, \:

Elefant in der Disco
1) Wenn der Elefant in die Disco geht,
weißt du, wie er sich auf der Tanzfläche dreht ?
Gemächlich setzt er einen vor den and´ren Schuh´
und schwenkt den Rüssel im Takt dazu.
Eins, zwei, drei und vier !
Der Elefant, der tanzt jetzt hier !
5, 6, 7, 8: Und alle haben mitgemacht.
2) Wenn der Bär in die Disco geht,
weißt du, wie er sich auf der Tanzfläche dreht ?
Die Vordertatzen hebt er und brummt ganz leis
und dreht sich langsam um sich selbst im Kreis.
Eins, zwei, drei und vier !
Der Bär, der Bär,
er tanzt jetzt hier !
5, 6, 7, 8: Und alle haben mitgemacht.
3) Wenn das Stinktier in die Disco geht,
weißt du, wie es sich auf der Tanzfläche dreht ?
Es hebt sein Schwänzlein und duftet schön,
und lässt den Bär ganz schön alt ausseh´n.
Eins, zwei, drei und vier !
Das Stinktier, ja, es tanzt jetzt hier.
5, 6, 7, 8: Und alle haben mitgemacht.
4) Wenn die Schlange in die Disco geht,
weißt du, wie sie sich auf der Tanzfläche dreht ?
Sie schlängelt ihren Leib und zischelt leis´
und dreht sich langsam um sich selbst im Kreis.
Eins, zwei, drei und vier !
Die Schlange, ja, sie tanzt jetzt hier.
5, 6, 7, 8: Und alle haben mitgemacht.

Dieser Rockhammer von Peter Hoffmann war immer der Höhepunkt der wilden Tanzabteilung der Bären-Band(e).
Textlich blieb ich nicht ganz beim Orginal, ergänzte nach Wunsch des Publikums die Tanzweisen anderer Tiere, sammelte Textvorschläge und setzte sie um. Absolut neu war die Schlangenstrophe.


Dracula
Die Uhr schlägt 12, was ist denn das?
Verflixt nochmal, da regt sich was.
Da klappert ein Gebiss wie toll,
der Dracula tanzt Rock ´n´ Roll.
Bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht
im Schi-Scha-Schubidu Mondenschein.
Er hat die Ringelsocken an,
er tanzt so schaurig-schön der Mann.
Die Fledermäuse wundern sich,
so kennen sie ihr Herrchen nicht.
Bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht
im Schi-Scha-Schubidu Mondenschein.
Nur einmal ist er so geschafft,
er trinkt statt Blut nur Traubensaft.
Dann springt er wieder auf wie toll,
er ist der King beim Rock ´n´ Roll.
Bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht
im Schi-Scha-Schubidu Mondenschein.
Und vor dem ersten Morgenrot,
isst Dracula sein Blutwurstbrot.
Da staunt der Freidhofswärter sehr, 
wo kommt bloß das Schmatzen her?
Bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht
im Schi-Scha-Schubidu Mondenschein
Doch schon bricht bald der Morgen an,
was Dracula nicht leiden kann.
Er macht den letzten Überschlag
in seinen alten Eichensarg.
Bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht, bei Nacht
im Schi-Scha-Schubidu Mondenschein.

Neben Sabine und Elefant in der Disco war der Dracula-Rock ein echter Renner.
Meine Rolle in diesem Lied war klar definiert. Meine Zeile lautete am Liedanfang: 

Wer hat Angst vor Dracula?Wer hat Angst vor Dracula?
Diesen Text musste ich möglichst tief und rau und gefährlich röhren, und dann legten die Bären drum-lich und stimmlich wie die Feuerwehr los. Das Publikum fetzte vor der Bühne hin und her, sehr zum Spaß der Kinder auf der Bühne.


Drei kleine Mäuse
Drei kleine Mäuse mit´ nem Kontrabass
Saßen auf der Straße und erzählten sich was:
piep,piep,piep....
Da kam die Polizei:
Ei, was ist denn das?
Ganz klar! Drei kleine Mäuse mit ´nem Kontrabass! usw.
Drei kleine hunde...
Drei kleine Katzen...
Drei kleine...

Das Lied lebte von der Imitation der Tierlaute und der verständnisvollen Polizei, die auf der Straße so etwas zuließ!
Die Polizei wurde von einem Kind mit einer polizeiähnlichen oder verwechselbaren Mütze dargestellt.
Ich hatte dieses Lied umgedichtet, weil mir die chinesische Variation dumm und rassistisch erschien.
Die Kombination zwischen Tierimitationen und der souveränen Polizei kam gut an.


Kranke Kinder
Anne hat den Schnupfen. Sie niest den ganzen Tag.
Rot ist ihre Nase, was sie garnicht mag.
Sie nimmt ihre Tropfen wie ´ne starke Frau.
Weiter läuft die Nase. Ich seh es ganz genau.
Mathis hat den Husten. Er hust´die ganze Nacht.
Er hat auch noch Fieber, was allen Kummer macht.
Seine liebe Mama, kaum noch schlafen kann,
alle halbe Stunde kommt der kleine Mann.
Morgens dann beim Frühstück schauen alle trüb.
Keiner hat den Andern mehr so richtig lieb.
Doch in ein paar Tagen ist die Sach´vorbei.
Lebe wohl Herr Husten und Frau Schnupferei.

Der Kuckuck und der Esel
1) Der Kuckuck und der Esel, die hatten einen Streit:
Wer wohl am besten sänge,
Wer wohl am besten sänge,
zur schönen Sommerszeit.
2) Der Kuckuck sprach: "Das kann ich"
und fing gleich an zu schrei´n.
"Ich aber kann es besser ! Ich aber kann es besser !"
fiel gleich der Esel ein.
3) Das klang so schön und lieblich, so schön von fern und nah.
Sie sangen alle beide. Sie sangen alle beide.
"Kuckuck, Kuckuck, I Aah, Kuckuck, guckuck, I Aah !"

Lieber Salva
Lieber Salva - komm doch her.
Lieber Salva - tanz wie´n Bär.
Lieber Salva komm doch her.
Lieber Salva tanz wie´n Bär.
Lieber Ronny - komm doch her.
Lieber Ronny - tanz wie´n Bär.
Lieber Ronny komm doch her.
Lieber Ronny tanz wie´n Bär.
Liebe Anne - komm doch her.
Liebe Anne - tanz wie´n Bär.
Liebe Anne komm doch her.
Liebe Anne tanz wie´n Bär.
(Weitere Namen aus dem Puplikum suchen.)

Mathis ist ein Tänzer
Mathis ist ein Tänzer.
Er tanzt ja so gern.
Mathis ist ein Tänzer.
Er tanzt ja so gern.
:\ Arme hoch und Beine hoch und alle singen - Hopp \:
Mathis ist ein Trommler.
Er trommelt ja so gern.
Mathis ist ein Trommler.
Er trommelt ja so gern.
:\ Arme hoch und Beine hoch und alle singen - Hopp \:
Mathis ist ein Sänger.
Er singt ja so gern.
Mathis ist ein Sänger.
Er singt ja so gern.
:\ Arme hoch und Beine hoch und alle singen - Hopp \:
Mathis ist ein Flieger.
Er fliegt ja so gern.
Mathis ist ein Flieger.
Er fliegt ja so gern.
:\ Arme hoch und Beine hoch und alle singen - Hopp \:
Mathis ist ein Turner.
Er turnt ja so gern.
Mathis ist ein Turner.
Er turnt ja so gern.
:\ Arme hoch und Beine hoch und alle singen - Hopp \:

Nasenbohrer
Ene, mene, mopel !
Wer frißt denn schon Popel ?
Brave Kinder tun das nicht !
Schmier´n sie lieber ins Gesicht.

Onkel Gustav hat ´nen Bauernhof
1) Onkel Gustav hat ´nen Bauernhof.
Ja ! Ja ! Ho !
Da laufen ganz viel Tiere rum.
Ja ! Ja ! Ho !
2) Und der Hund macht wau.
Und die Katz´ macht miau.
3) Und das Huhn mach gaack.
Und der Hahn macht kräh.
4) Und der Hund macht wau.
Und die Katz´ macht miau.
5) Und die Kuh macht muh.
Und das Schaf macht mäh.
6) Und das Pferd macht hüii.
Und der Esel I-Aah.
7) Und die Maus macht piep.
Und der Frosch macht quaak.
8) Und der Hund macht miau.
Und die Katz´ macht wau.
Und das Schaf macht "Muh" !
Und die Kuh macht "Mäh" !
Und der Opa näht.
Und die Oma mäht.
usw.

Das Lied lebt von der Vertauschung, Verwechselung von "Sprachen" und "Sozialrollen" und wird im Dialog mit dem Publikum weiter entwickelt.

Pänns
Ab jezz, ihr Pänns. Jezz gäwwe Ruh!
Ab jezz, ihr Pänns mia mache zu!
Ab jezz, ihr Pänns. Jezz gehna hämm!
Ab jezz, ihr Pänns. Ich hann die Flemm!

Punker-Zug
Töff, Töff, Töff die Eisenbahn
wer will mit nach ......... fahren ?
Aleine fahren mag ich nicht.
Da nehm ich mir den ......... mit.
Je nach Auftrittsart und Anwesenden werden unterschiedliche Wörter eingesetzt und gesungen.
Gut kam/kommt immer:
"den Herrn mit der Limoflasche mit."
oder "das Kind mit der puppe mit."
oder "die Frau mit der schönen Bluse mit."
Ziel des Liedes: Möglichst viele Leute bilden eine Tanz/Geh-Schlange

Robot-Bär
1) Schaut mal her! Da kommt ja wer !
Da kommt er ja, der Robotbär.
Der Robotbär hat keinen Hut. Der Robotbär hat Musik im Blut.
2) 1, 2 3 und 4: Der Robotbär der tanzt jetzt hier.
Ene, mene, Meister ! Robot-Bär so heißt er. Hex, Hex !
3) 5, 6, 7, 8: Der Robotbär macht durch die Nacht.
Ene, mene, Meister ! Robot-Bär so heißt er. Hex, Hex !
4) 7, 8, 9 und 10 Der Robotbär kann kaum noch geh´n.
Ene, mene, Meister ! Robot-Bär so heißt er. Hex, Hex !
5) Selber weiter dichten.

Saarländische Nationalhymne
Siehschde nit die Wutz im Gaade,
wie se waggelt mit de Waade,
wie se in de Kabbes beisst,
Unn de ganz Salaad vascheisst.

Schloofkäpp
Mondachs sinn die Schloofkäpp noch so mied.
Sie han ach känn so rischtscha Abbediet.
Die Aue, die sinn jo noch so klään.
Es Wocheenn muß schuld dran sinn gewähn.
Jo, jo das Wocheenn, jo, jo, jo, jo, jo, jo...
Jo, jo das Wocheenn, jo, jo, jo, jo, jo, jo...

Tanzbär
Ich bin ein dicker Tanzbär und komme aus dem Wald.
Und ich such mir eine Freundin und die finde ich gar bald.
Hei ! Wir tanzen hübsch und fein,
vom einen auf das and´re Bein.

Das Lied lebt von der Temposteigerung:
Der dicke Tanzbär wird nach und nach zur wilden Tanzbiene (Hummel) ...


Volkslied vom rauchenden Kind
1) Damit ja der  Vadda das Rauchen net sieht,
der Pepperl im Lokus den Riegel vorschiebt,
damit er`s net sieht
damit er’s net riecht
er setzt sich ganz still hin und zieht.
2) Er bläßt große Wolken nach hinten und vorn
Auch ist es dem Pepperl ganz anders scho worn,
nach hinten und vorn, ganz  anders scho worn,
sein Zigarrl hat er auch schon verlorn.
3) Der Fußboden istauch schon nicht  mehr rein,
es stellt sich die Müd- und die Mattigkeit drein,
er schickt sich halt rein , er schickt sich halt drein,
und setzt in dein schicksal sich rein.
4) Da kommt nun aufeinmal der Vadda herfür
Und reißt mit Gewalt an der Scheuslickeitstür,
komm Pepperl herfür, komm Pepperl herfür,
vor Schrecken erstarret der schier.
5) Sie nehmen den Pepperl und waschen ihn fein,
und legen ihn sanft in dein Bettschen hinein.
Schlaf Pepperl,  schlaf ein ; schlaf Pepperl, schlaf ein,
Pepperl schlaf ein, du ======== !

Wedele, wedele
Widele, wedele: Hinter´m Städtele hält der Bettelmann Hochzeit.
Pfeift das Mäusele, tanzt das Läusele, spielt das Igele Trommel:
Alle Tiere die Wedele haben, sollen zur Hochzeit kommen.
"Wedele", Das uralte Volkslied war ein Einzugslied fürs Publikum.
Fast jeder kannte es und es war gut zu singen.

Werkhof-Bären
Wir sind die Werkhofbären aus der Werkhof-Bärenband. Wir spielen Lieder, die von Euch wohl keiner kennt.

Wir singen laut. Wir trommeln leis´. Wir tanzen auch dazu. Und sind dann rund zwei Stunden rum, dann geben wir erst Ruh´.


In Vollbesetzung waren auf der Bühne fünf Drums mit singenden und trommelnden Kindern, koordiniert von Marianne. An der Bühnenfront boten weitere vier Kinder ihre Performance mit Gesang und Tanz.
Vor der Bühne turnten und tobten ca. sieben Jungen und Mädchen, die die Liedgeschichten in Bewegung umsetzten, und das Puplikum anheizten.
An den Gitarren mischten ua. Heino Beck, Marion Ritz-Valentin, Michael und ich die Szenerie auf.
Bei Dorf-, Stadt- usw. Festen waren wir wohl oft der Albtraum der Techniker, da wir äusserst kurze Sound-Checks liebten. eher auf Line-Up setzten.
Waren Heino oder Chap (Armin Krämer) an der Technik, lief alles ganz cool ab.
Jeder Auftritt war für die Kinder wie eine Party. Sie waren absolut unbefangen, locker, publikumsfordernd wie echte "Rampensäue".
In der Regel war das Publikum nach den Auftritten mindestens genauso verschwitzt wie die Bären-Band(e).
Am meisten aber schwitze der Bär, ein erwachsener Mensch im Bärenkostüm aus Fell und äußerst dichtem Bärenkopf.
Heino Beck´s Papa, Bäckermeister Beck hatte das Kostüm spendiert. Peter Arnold hat jahrelang als Bär geschwitzt und dabei unter anderem mit Ministerpräsident Peter Müller, diversen Ministern und auch der Leiterin der JVA Saarbrücken getanzt. Auch viele saarländische Prominenten waren Werkhofbär, u.a. Peter Gillo, SPD u.v.a.m.
Die Auftrittslogistik war natürlich sehr komplex. Ohne Hilfe der Eltern der Kinder wäre kaum ein Auftritt möglich gewesen. Einige Autos waren schon notwendig, um Menschen und Equipment zum Veranstalltungsort zu bringen und wieder heim zu transportieren.
Manchem Veranstallter stand der Schweiß auf der Stirn, wenn der Werkhof-Tross einfiel. Das hat schon jede Menge Rostwürste, Limo etc. gekostet, unabhängig vom guten Honorar, das in das Musikprojekt floss.
Lieblingsjob der Kinder waren die Sammelaktionen im Publikum. In der Regel ging der jeweilige Robot-Bär mit seinem Helm rund und kassierte ab.
Im Bären-Band(e) Spendenkoffervor der Bühne war auch nie Ebbe. Ich weiß nicht, wie viele hundert Plüschbären im Laufe der Jahre in unserer Bühnendekoration erneuert werden mussten. Nach der (mindestens) 3. Zugabe wurde dann Kasse gemacht. Unter den Kindern wurde gerecht verteilt. In der Regel hatte jedes Kind ein fettes Sontagsgeld verdient. Die Profis in der Band (Heino, Armin, Marion usw.) waren sehr fair, und wurden - nennen wir es Aufwandsentschädigung - recht mager entlohnt.
Eltern nahmen manchmal Benzingeld an.


Wolle Waldbär
1. Dickes Fell und freche Schnauze hat er immer schon gehabt. Seine Eltern Herbert Wald und Eva Wald-Bär hielt er stets auf Trab. Oma Him-Bär, Tante Brom-Bär und auch Herbert hattens schwer.
:\ Wolle Waldbär war kein lieber \:
2. Schon in frühster Jugend liebte er das Nikotin. Sah er Papas schwarze Lullen liegen waren si schon hin. Paffte pausenlos von Herberts Tabakteer.
:\ Wolle Waldbär war kein lieber \:
3. Mamas Honigmus mit Sahne war für Wolle stets ein Greuel. Schon als Baby spuckte er mit riesigem Geheul. Kroch im Walde stets zu Onkel Herberts Frittenbude quer.
:\ Wolle Waldbär war kein lieber \:
4. Bei Getränken war der Wolle äußerst wählerisch. Wischte Mamas Honigmet tagtäglich flink vom Tisch. Schlürfte lieber Oma Him-Bärs Schnaps-und Obstlikör.
:\ Wolle Waldbär war kein lieber \:
5. Die Moral, Moral, Moral von der Geschicht´: Mach´es möglichst so wie Wolle Waldbär nicht. Meide stets vor allem Oma Him-Bärs Obstlikör. Wolle Waldbär wurd´ kein Altbär.

Hier kannst du dir demnächst alle Texte als PDF downloaden.